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Baufinanzierung nach Insolvenz: Neustart mit Immobilienerwerb

Wie du trotz schwieriger Vergangenheit den Weg ins Eigenheim findest

von Matthias Richter

Experte für Baufinanzierung
|
12.1.2026

Eine durchgestandene Insolvenz bedeutet nicht das Ende des Traums vom Eigenheim. Auch wenn die Bonität zunächst stark beeinträchtigt ist, gibt es Wege zu einer erfolgreichen Baufinanzierung. Der Schlüssel liegt in der systematischen Vorbereitung, dem Aufbau einer neuen Kreditwürdigkeit und der Wahl der richtigen Finanzierungspartner. Mit Geduld, der richtigen Strategie und professioneller Unterstützung können auch Menschen nach einer Insolvenz wieder eine Immobilienfinanzierung erhalten und sich den Traum vom eigenen Zuhause erfüllen.

Baufinanzierung nach Insolvenz
Inhaltsverzeichnis
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[fs-toc-h2]1. Wie beeinflusst eine Insolvenz deine Finanzierungsmöglichkeiten?

Eine Insolvenz hinterlässt deutliche Spuren in deiner Kreditgeschichte, die sich über Jahre auf deine Finanzierungsmöglichkeiten auswirken. Die SCHUFA speichert Insolvenzverfahren standardmäßig drei Jahre nach Verfahrensabschluss, bei vorzeitiger Restschuldbefreiung sogar bis zu sechs Jahre. Diese Einträge signalisieren Banken ein erhöhtes Ausfallrisiko, was zu Ablehnungen oder deutlich verschlechterten Konditionen führt.

Banken bewerten Kreditanträge nach Insolvenz sehr kritisch. Standardfinanzierungen mit niedrigen Eigenkapitalanforderungen sind meist nicht verfügbar. Stattdessen verlangen die meisten Institute deutlich höhere Eigenkapitalquoten von 30-50 Prozent oder mehr. Auch die Zinsen können 0,5-2 Prozentpunkte über dem Marktniveau liegen, was bei großen Finanzierungssummen erhebliche Mehrkosten bedeutet.

Nicht alle Banken sind gleich restriktiv. Während Großbanken oft automatisierte Scoring-Verfahren nutzen, die Insolvenzeinträge kategorisch ausschließen, prüfen kleinere Institute und spezialisierte Anbieter individueller. Auch die Zeit seit der Insolvenz spielt eine entscheidende Rolle - je länger sie zurückliegt und je stabiler sich deine Situation entwickelt hat, desto besser werden deine Chancen.

Auswirkungen einer Insolvenz auf die Baufinanzierung:

  • SCHUFA-Einträge für 3-6 Jahre nach Verfahrensende
  • Höhere Eigenkapitalanforderungen (30-50% statt 10-20%)
  • Zinsaufschläge von 0,5-2 Prozentpunkten
  • Eingeschränkte Auswahl an Finanzierungspartnern
  • Längere Prüfungsverfahren und zusätzliche Nachweise
  • Mögliche Ablehnung bei automatisierten Scoring-Verfahren

Die Art der Insolvenz beeinflusst ebenfalls die Bewertung. Eine Verbraucherinsolvenz nach unverschuldetem Jobverlust wird oft milder beurteilt als eine Insolvenz nach gescheiterten Spekulationen. Banken schauen heute genauer auf die Ursachen und deine Lernfähigkeit aus der Krise.

Wichtiger Hinweis: Die ersten sechs Monate nach einer Restschuldbefreiung sind für Finanzierungsanfragen völlig ungeeignet. Nutze diese Zeit ausschließlich für den Aufbau einer neuen finanziellen Basis.

[fs-toc-h2]2. Wie bereitest du dich optimal auf eine Finanzierungsanfrage vor?

Die Vorbereitung ist bei einer Baufinanzierung nach Insolvenz noch wichtiger als normalerweise. Du musst nicht nur deine aktuelle finanzielle Stabilität beweisen, sondern auch glaubhaft machen, dass du aus der Krise gelernt hast und heute verantwortungsvoller mit Geld umgehst. Das erfordert eine sehr ehrliche Selbstanalyse und die Bereitschaft, deine finanzielle Vergangenheit aufzuarbeiten.

Beginne mit einer umfassenden Dokumentation deiner aktuellen Einkommenssituation. Sammle alle Gehaltsnachweise, Steuerunterlagen und Kontoauszüge der letzten 12-24 Monate. Je länger du eine stabile Einkommensentwicklung nachweisen kannst, desto besser. Achte darauf, dass deine Kontoführung tadellos ist - keine Überziehungen, regelmäßige Eingänge und idealerweise sogar Ersparnisse.

Erstelle eine detaillierte Haushaltsrechnung, die zeigt, dass du mit deinem Einkommen gut zurechtkommst und noch ausreichend Spielraum für eine Finanzierungsrate hast. Banken werden sehr genau prüfen, ob du dir die monatliche Belastung wirklich leisten kannst. Plane konservativ und rechne mit Puffern für unvorhergesehene Ausgaben.

Sehr wichtig ist auch die Aufarbeitung der Insolvenzgeschichte. Formuliere eine schriftliche Darstellung der damaligen Umstände, der Lehren, die du gezogen hast, und der Maßnahmen, mit denen du eine Wiederholung verhinderst. Diese Erklärung sollte ehrlich, aber auch selbstbewusst sein und deine positive Entwicklung seither betonen. Sammle außerdem alle Unterlagen zur Insolvenz: Beschlüsse, Restschuldbefreiung und aktuelle SCHUFA-Auskünfte. So kannst du transparent mit deiner Geschichte umgehen und zeigst, dass du nichts zu verbergen hast.

Mit unserem Baufinanzierungsrechner kannst du vorab prüfen, welche monatlichen Belastungen bei verschiedenen Finanzierungsszenarien entstehen und wie hoch dein Eigenkapitalbedarf ist.

[fs-toc-h2]3. Welche Banken finanzieren nach einer Insolvenz?

Nicht alle Banken haben die gleiche Risikobereitschaft bei Kunden mit Insolvenzgeschichte. Die Suche nach dem richtigen Partner erfordert daher oft etwas mehr Aufwand, kann aber zu deutlich besseren Konditionen führen.

Spezialisierte Finanzierungsvermittler haben oft Zugang zu Banken, die sich auf schwierige Fälle konzentriert haben. Diese Institute haben eigene Risikobewertungsmodelle entwickelt und schauen weniger auf automatisierte Scores als auf die Gesamtsituation. Auch wenn die Konditionen oft nicht optimal sind, ermöglichen sie den Einstieg in eine Finanzierung.

Regionale Banken, Sparkassen und Volksbanken vor Ort können ebenfalls eine Option sein. Diese Institute kennen oft den lokalen Markt besser und können individuelle Entscheidungen treffen. Ein persönliches Gespräch mit dem örtlichen Firmenkundenberater oder Vorstand kann manchmal mehr bewirken als anonyme Online-Anträge.

Tipp: Vereinbare ein unverbindliches Beratungsgespräch, bevor du eine formelle Finanzierungsanfrage stellst. So kannst du deine Chancen einschätzen, ohne sofort einen SCHUFA-Eintrag zu riskieren.

Auch ausländische Banken, die in Deutschland tätig sind, haben manchmal andere Bewertungsmaßstäbe. Allerdings solltest du hier besonders auf die Seriosität achten und niemals Vorabgebühren zahlen. Private Kapitalgeber oder Crowdfunding-Plattformen für Immobilienfinanzierungen sind weitere Möglichkeiten. Diese haben oft höhere Zinsen, können aber als Überbrückung oder für Teilfinanzierungen sinnvoll sein.

Wichtig ist, nicht wahllos Anfragen zu stellen, da jede Kreditanfrage in der SCHUFA gespeichert wird und weitere Anfragen erschweren kann.

[fs-toc-h2]4. Welche Rolle spielt das Eigenkapital?

Nach einer Insolvenz ist Eigenkapital noch wichtiger als bei normalen Finanzierungen. Während Standard-Baufinanzierungen oft mit 10-20 Prozent Eigenkapital möglich sind, verlangen Banken nach einer Insolvenz meist 30-50 Prozent oder mehr. Dieses hohe Eigenkapital dient als Sicherheitspuffer und zeigt, dass du wieder sparen kannst und Verantwortung übernimmst.

Das Eigenkapital sollte aus nachvollziehbaren Quellen stammen. Banken werden genau prüfen, woher das Geld kommt. Ideal sind dokumentierte Ersparnisse über mehrere Jahre, die zeigen, dass du diszipliniert sparen kannst. Auch Schenkungen von Verwandten sind möglich, müssen aber ordnungsgemäß dokumentiert werden.

Eigenkapitalquellen nach Insolvenz:

  • Dokumentierte Ersparnisse über mehrere Jahre
  • Schenkungen von Verwandten (ordnungsgemäß dokumentiert)
  • Verkaufserlöse aus Immobilien oder Wertpapieren
  • Bausparguthaben und Lebensversicherungen
  • Eigenleistung bei Bauvorhaben (begrenzt anrechenbar)

Verkaufserlöse aus anderen Immobilien oder Wertpapieren können ebenfalls als Eigenkapital dienen. Wichtig ist die lückenlose Dokumentation der Herkunft. Kredite oder geliehenes Geld zählen nicht als Eigenkapital und verschlechtern sogar die Bonität.

Je höher dein Eigenkapitalanteil, desto besser sind deine Chancen auf eine Finanzierung und günstigere Konditionen. Manche Banken akzeptieren Kunden mit Insolvenzgeschichte erst ab 50 Prozent Eigenkapital, bieten dann aber durchaus marktnahe Zinsen.

Eigenkapitalbedarf nach Insolvenz

Typische Eigenkapitalanforderungen:

  • Normalfall: 10-20% des Kaufpreises
  • Nach Insolvenz (frisch): 50-70% des Kaufpreises
  • Nach Insolvenz (2-3 Jahre her): 30-50% des Kaufpreises
  • Nach Insolvenz (5+ Jahre her): 20-30% des Kaufpreises

Bei 300.000 Euro Kaufpreis bedeutet das 60.000-210.000 Euro Eigenkapital!

[fs-toc-h2]5. Wie wichtig ist die Bonitätsentwicklung nach der Insolvenz?

Die Entwicklung deiner Bonität nach der Insolvenz ist entscheidend für die Finanzierungschancen. Banken achten sehr genau darauf, wie du dich seit der Restschuldbefreiung verhalten hast. Eine positive Entwicklung kann die negativen Auswirkungen der Insolvenz erheblich mildern.

Die wichtigste Maßnahme ist eine tadellose Kontoführung. Überziehungen, Rücklastschriften oder unregelmäßige Zahlungen sind absolut zu vermeiden. Dein Konto sollte stets im Plus geführt werden, und alle Verpflichtungen müssen pünktlich erfüllt werden. Das zeigt Banken, dass du deine Finanzen wieder im Griff hast.

Baue systematisch positive SCHUFA-Einträge auf. Ein Handyvertrag, den du zuverlässig bedienst, oder eine kleine Kreditkarte mit pünktlichen Zahlungen können helfen. Auch ein kleiner Ratenkredit, den du problemlos bedienst, kann positive Signale senden - allerdings nur, wenn du ihn wirklich ohne Probleme stemmen kannst.

Sammle Nachweise für deine finanzielle Stabilität. Gehaltserhöhungen, erfolgreiche Probezeiten oder berufliche Weiterentwicklungen sind positive Signale. Auch der Aufbau von Ersparnissen zeigt, dass du verantwortungsvoll mit Geld umgehst. Wichtig ist auch die Kommunikation mit Auskunfteien. Prüfe regelmäßig deine SCHUFA-Auskunft und korrigiere eventuelle Fehler sofort. Nach der gesetzlichen Speicherfrist kannst du die Löschung der Insolvenzeinträge beantragen.

Je konsequenter du diese Maßnahmen umsetzt, desto schneller verbessern sich deine Finanzierungschancen.

[fs-toc-h2]6. Welche Finanzierungsstrategien sind nach einer Insolvenz sinnvoll?

Nach einer Insolvenz solltest du besonders konservativ finanzieren und alle Risiken minimieren. Das bedeutet höhere Eigenkapitalquoten, niedrigere Beleihungsausläufe und ausreichende Liquiditätsreserven. Diese Vorsicht schützt dich vor einer erneuten Überschuldung und macht die Finanzierung auch für Banken attraktiver.

Eine lange Zinsbindung ist meist empfehlenswert, auch wenn sie etwas teurer ist. Du eliminierst damit das Risiko steigender Zinsen bei der Anschlussfinanzierung, wenn deine Bonität möglicherweise immer noch beeinträchtigt ist. 15-20 Jahre Zinsbindung geben dir Planungssicherheit und Zeit für weitere Bonitätsverbesserungen.

Bei der Tilgung solltest du nicht zu niedrig ansetzen. Eine höhere Anfangstilgung von 3-4 Prozent reduziert die Restschuld schneller und verbessert deine Position für eine spätere Anschlussfinanzierung. Auch Sondertilgungsrechte solltest du vereinbaren, um bei guter Einkommensentwicklung schneller tilgen zu können.

Kombiniere verschiedene Finanzierungsbausteine intelligent. Ein Teil der Finanzierung kann über einen Bausparvertrag laufen, der oft auch nach Insolvenz verfügbar ist. Ein anderer Teil über eine normale Bankfinanzierung. Diese Mischfinanzierung kann Risiken streuen und Kosten optimieren.

Wichtiger Hinweis: Vermeide unbedingt Finanzierungsformen mit hohen Risiken wie variable Zinsen, Fremdwährungskredite oder endfällige Darlehen. Diese können nach einer Insolvenz existenzgefährdend werden.

Diese konservative Herangehensweise mag zunächst teurer erscheinen, schützt aber vor erneuten finanziellen Problemen.

In unserem Anschlussfinanzierungsrechner kannst du verschiedene Szenarien für die spätere Anschlussfinanzierung durchspielen und die optimale Zinsbindungsdauer ermitteln.

[fs-toc-h2]7. Wie gehst du mit höheren Zinsen und Gebühren um?

Nach einer Insolvenz musst du oft mit deutlich höheren Finanzierungskosten rechnen. Zinsaufschläge von 0,5-2 Prozentpunkten sind keine Seltenheit, und manche Banken verlangen zusätzliche Bearbeitungsgebühren. Diese Mehrkosten solltest du von Anfang an in deine Kalkulation einbeziehen.

Ein Zinsaufschlag von 1 Prozent bedeutet bei einer 250.000 Euro Finanzierung etwa 2.500 Euro Mehrkosten pro Jahr oder rund 200 Euro monatlich. Über 20 Jahre summiert sich das auf 50.000 Euro zusätzliche Belastung. Diese Summen zeigen, warum der Bonitätsaufbau so wichtig ist.

Du kannst die Mehrkosten teilweise durch geschickte Verhandlung reduzieren. Wenn du sehr hohe Eigenkapitalquoten bietest oder zusätzliche Sicherheiten einbringst, sind manche Banken zu Zugeständnissen bereit. Auch die Beauftragung mehrerer Gewerke bei einem Neubau über die finanzierende Bank kann zu besseren Konditionen führen.

Strategien zur Kostensenkung:

  1. Sehr hohe Eigenkapitalquoten anbieten (50%+)
  2. Zusätzliche Sicherheiten einbringen
  3. Lange Zinsbindung für Planungssicherheit
  4. KfW-Förderungen und regionale Programme nutzen
  5. Regelmäßige Prüfung von Umschuldungsmöglichkeiten

Prüfe regelmäßig Umschuldungsmöglichkeiten. Wenn sich deine Bonität verbessert hat, kannst du nach einigen Jahren zu besseren Konditionen wechseln. Die gesparten Zinsen können eine vorzeitige Ablösung mit Vorfälligkeitsentschädigung rechtfertigen.

Tipp: Nutze Fördermöglichkeiten, wo immer sie verfügbar sind. KfW-Kredite haben oft günstigere Zinsen und weniger strenge Bonitätsprüfungen als normale Bankfinanzierungen.

Vergleiche intensiv und lass dich nicht vom ersten Angebot abschrecken. Die Konditionsunterschiede zwischen verschiedenen Anbietern können erheblich sein. Ein professioneller Finanzierungsvermittler kann dabei helfen, den besten verfügbaren Zins zu finden.

[fs-toc-h2]8. Welche Rolle spielen Bürgen und zusätzliche Sicherheiten?

Bürgen und zusätzliche Sicherheiten können deine Finanzierungschancen nach einer Insolvenz erheblich verbessern. Eine solvente Person als Bürge oder Mitschuldner reduziert das Risiko für die Bank deutlich und kann zu besseren Konditionen führen. Allerdings solltest du die Auswirkungen auf die andere Person sehr ernst nehmen.

Eine Bürgschaft ist eine weitreichende Verpflichtung für den Bürgen. Er haftet vollumfänglich für deine Schulden, wenn du ausfällst. Das kann existenzbedrohende Folgen haben und Familienverhältnisse belasten. Bespreche das ausführlich und lass den Bürgen unabhängig beraten, bevor ihr euch entscheidet.

Mitschuldner oder Miteigentümer haben eine noch stärkere Position und haften direkt für die Schulden. Dafür erhalten sie aber auch Eigentumsrechte an der Immobilie. Diese Lösung ist bei Ehepartnern oder sehr engen Familienangehörigen üblich.

Zusätzliche Sicherheiten können ebenfalls helfen. Wenn du weitere Immobilien, größere Wertpapierdepots oder andere werthaltige Vermögensgegenstände besitzt, können diese als zusätzliche Sicherheiten dienen. Banken bewerten das Gesamtvermögen und nicht nur die zu finanzierende Immobilie. Auch Lebensversicherungen, Bausparverträge oder andere Sparverträge können beliehen oder abgetreten werden. Das erhöht die Sicherheit für die Bank und verbessert deine Verhandlungsposition.

Über den Immobilienwertrechner kannst du den Wert zusätzlicher Immobilien als Sicherheiten ermitteln lassen.

Bedenke aber immer die Auswirkungen auf andere Personen und übernimm keine unverhältnismäßigen Risiken.

Auswirkungen von Bürgschaften

Beispiel einer Bürgschaft über 300.000 Euro:

  • Bürge haftet mit seinem gesamten Vermögen
  • SCHUFA-Eintrag auch beim Bürgen möglich
  • Eigene Kreditfähigkeit des Bürgen wird belastet
  • Bei Ausfall: Zwangsvollstreckung auch gegen Bürgen
  • Kündigungsmöglichkeiten meist stark eingeschränkt

Bürgschaften sollten nur nach sehr sorgfältiger Überlegung eingegangen werden!

[fs-toc-h2]9. Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Finanzierungsanfrage?

Das Timing einer Finanzierungsanfrage nach Insolvenz ist entscheidend für den Erfolg. Zu frühe Anträge führen meist zu Ablehnungen und verschlechtern die SCHUFA-Situation zusätzlich. Zu langes Warten bedeutet aber auch verpasste Chancen und möglicherweise steigende Immobilienpreise.

Als Faustregel sollten mindestens 12-18 Monate seit der Restschuldbefreiung vergangen sein, bevor du erste Finanzierungsanfragen stellst. In dieser Zeit solltest du konsequent an deiner Bonität gearbeitet und eine stabile Einkommenssituation aufgebaut haben. Auch erste Ersparnisse sollten vorhanden sein.

Idealerweise wartest du 2-3 Jahre nach der Insolvenz. Dann haben sich die Einträge bereits etwas "abgemildert", und du kannst eine längere Phase stabiler Finanzen vorweisen. Viele Banken bewerten Insolvenzen ab diesem Zeitraum deutlich milder.

Voraussetzungen für eine Finanzierungsanfrage:

  • Mindestens 12-18 Monate seit Restschuldbefreiung
  • Stabile Einkommenssituation (unbefristeter Vertrag idealerweise)
  • Tadellose Kontoführung über längeren Zeitraum
  • Nachweis von Ersparnissen und finanzieller Disziplin
  • Vollständige Aufarbeitung der Insolvenzgeschichte
  • Realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten

Deine persönliche Situation muss stimmen. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag nach erfolgreicher Probezeit ist deutlich besser als ein befristeter Job. Eine Gehaltserhöhung oder berufliche Weiterentwicklung stärkt deine Position. Auch private Stabilität hilft - eine intakte Partnerschaft oder Familie wird oft positiv bewertet.

Der Immobilienmarkt spielt ebenfalls eine Rolle. In einem entspannten Markt mit fallenden Preisen kannst du dir mehr Zeit lassen. Bei steigenden Preisen und knappem Angebot kann es sinnvoll sein, früher aktiv zu werden, auch wenn die Konditionen noch nicht optimal sind.

Wichtiger Hinweis: Bereite dich sehr gründlich vor, bevor du konkrete Anfragen stellst. Eine abgelehnte Anfrage macht weitere Versuche schwieriger und hinterlässt negative Spuren in deiner SCHUFA.

[fs-toc-h2]10. FAQ - Häufige Fragen zur Baufinanzierung nach Insolvenz

Ist eine Baufinanzierung direkt nach der Restschuldbefreiung möglich?

Direkt nach der Restschuldbefreiung ist eine Baufinanzierung sehr schwierig, aber nicht völlig unmöglich. Du brauchst sehr hohe Eigenkapitalquoten (60-80%), einen solventen Bürgen oder außergewöhnlich günstige Umstände. Meist ist es besser, 1-2 Jahre zu warten.

Welche Banken sind am kulantesten bei Insolvenzgeschichte?

Spezialisierte Finanzierungsvermittler, regionale Institute und kleinere Privatbanken sind oft flexibler als Großbanken. Auch manche ausländische Banken haben andere Bewertungsstandards. Pauschalaussagen sind aber schwierig - jeder Fall wird individuell geprüft.

Kann ich durch einen Bausparvertrag meine Chancen verbessern?

Ja, Bausparverträge werden oft auch nach Insolvenz vergeben und zeigen Sparwillen. Ein über Jahre ordentlich besparter Vertrag kann sowohl als Eigenkapital als auch als Bonitätsnachweis dienen. Auch die Bausparkassen selbst finanzieren manchmal kulanter.

Lohnt sich eine Umschuldung nach Bonitätsverbesserung?

Definitiv ja, wenn sich deine Bonität deutlich verbessert hat. Die Zinsersparnisse können eine Vorfälligkeitsentschädigung rechtfertigen. Lass regelmäßig prüfen, ob bessere Konditionen möglich sind.

Wie lange dauert es, bis ich wieder normale Konditionen bekomme?

Das hängt von vielen Faktoren ab. Nach 3-5 Jahren mit stabiler Entwicklung sind oft schon deutlich bessere Konditionen möglich. Normale Marktkonditionen gibt es meist erst nach vollständiger Löschung der SCHUFA-Einträge.

[fs-toc-h2]11. Fazit: Der Weg zurück ins Eigenheim ist möglich

Eine Insolvenz bedeutet nicht das Ende aller Finanzierungsträume. Mit der richtigen Strategie, ausreichend Geduld und konsequenter Bonitätspflege kannst du wieder eine Baufinanzierung erhalten. Der Weg ist steiniger als bei unbelasteten Kreditnehmern, aber durchaus gangbar.

Der Schlüssel liegt in der ehrlichen Aufarbeitung der Vergangenheit, dem systematischen Aufbau einer neuen Kreditwürdigkeit und der realistischen Einschätzung der eigenen Möglichkeiten. Wer bereit ist, höhere Eigenkapitalquoten zu akzeptieren und zunächst schlechtere Konditionen in Kauf zu nehmen, kann den Grundstein für eine erfolgreiche Immobilienfinanzierung legen.

Besonders wichtig ist die langfristige Perspektive. Eine konservative Finanzierung mit hohem Eigenkapital und stabiler Tilgung schützt vor erneuten Problemen und verbessert kontinuierlich deine Verhandlungsposition für spätere Umschuldungen oder weitere Immobilienfinanzierungen.

Nutze die Expertise der Finanzierungsexperten von bestebaufinanzierung.com für eine umfassende Beratung auch in schwierigen Ausgangssituationen. Mit der richtigen Strategie und professioneller Unterstützung wird der Neustart mit einer Immobilienfinanzierung zur realistischen Möglichkeit.

Eine Insolvenz ist ein Stolperstein, aber kein Endpunkt. Mit Entschlossenheit, Disziplin und der richtigen Herangehensweise führt der Weg zurück ins Eigenheim - vielleicht sogar zu einer solideren finanziellen Basis als je zuvor.

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Carsten Hater
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