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Leerstehendes Haus kaufen und sanieren: Kaufpreis plus Modernisierung finanzieren

So finanzierst du Kaufpreis und Sanierungskosten gemeinsam

von Carsten Hater

Gründer von bestebaufinanzierung.com
|
20.4.2026

Ein leerstehendes Haus für wenig Geld kaufen und nach eigenen Vorstellungen sanieren – für viele ein attraktiver Weg zum Eigenheim. Doch die Finanzierung ist komplexer als bei einer bezugsfertigen Immobilie: Neben dem Kaufpreis müssen auch die Sanierungskosten abgedeckt sein, und die Bank will genau wissen, was mit dem Geld passiert. Wir zeigen dir, wie du Kaufpreis und Modernisierung gemeinsam finanzierst, welche Fördermittel helfen und worauf Banken bei leerstehenden Immobilien besonders achten.

Leerstehendes Haus finanzieren
Inhaltsverzeichnis
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[fs-toc-h2]1. Warum leerstehende Häuser oft günstiger sind

Leerstehende Häuser werden häufig deutlich unter dem Marktwert angeboten. Die Gründe sind vielfältig: Erben wollen sich nicht um die Immobilie kümmern, Besitzer sind überfordert mit nötigen Sanierungen, oder das Objekt steht in einer schrumpfenden Region. Oft liegt der Kaufpreis 20 bis 40 Prozent unter vergleichbaren bewohnten Objekten. Ein Haus, das saniert 350.000 Euro wert wäre, bekommst du im leerstehenden Zustand vielleicht für 180.000 Euro – dafür musst du aber 100.000 bis 150.000 Euro Sanierung einplanen.

Die größte Chance liegt in der individuellen Gestaltung. Du kaufst keine fertigen Kompromisse, sondern kannst Grundriss, Ausstattung und Energiestandard nach deinen Wünschen planen. Gleichzeitig schaffst du Wohnraum und wertest oft ganze Nachbarschaften auf. Viele Kommunen unterstützen solche Projekte sogar mit vergünstigten Grundstückspreisen oder Zuschüssen, weil sie dem Leerstand entgegenwirken wollen.

Allerdings gibt es auch Risiken. Leerstehende Häuser haben oft versteckte Mängel: Feuchtigkeit in den Wänden, marode Leitungen, undichte Dächer oder Schädlingsbefall. Was zunächst nach oberflächlicher Renovierung aussieht, entpuppt sich manchmal als Komplettsanierung mit doppelten Kosten. Deshalb ist eine professionelle Begutachtung vor dem Kauf unverzichtbar – auch wenn sie 1.000 bis 2.000 Euro kostet, kann sie dich vor bösen Überraschungen bewahren.

Tipp: Beauftrage einen unabhängigen Baugutachter, der das Objekt vor dem Kauf gründlich untersucht. Die Kosten von 1.000 bis 2.000 Euro sind gut investiert, wenn du dadurch versteckte Mängel wie Feuchteschäden, Statikprobleme oder Schadstoffbelastung erkennst. Diese Expertise hilft dir auch später bei der Finanzierung, weil du den Sanierungsbedarf realistisch beziffern kannst.

[fs-toc-h2]2. Welche Kosten bei der Sanierung auf dich zukommen

Die Sanierungskosten hängen stark vom Zustand des Hauses ab. Eine oberflächliche Modernisierung mit neuen Böden, frischer Farbe und Badezimmersanierung schlägt mit 300 bis 500 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Bei einer Kernsanierung mit neuen Leitungen, Heizung, Fenstern und Dämmung musst du mit 800 bis 1.200 Euro pro Quadratmeter rechnen. Ein 150 Quadratmeter großes Haus kostet dich dann schnell 120.000 bis 180.000 Euro.

Die größten Kostentreiber sind meist Heizung und Energieeffizienz. Eine neue Wärmepumpe kostet 25.000 bis 40.000 Euro, die Fassadendämmung weitere 15.000 bis 30.000 Euro, neue Fenster 12.000 bis 20.000 Euro. Dazu kommen oft unvorhersehbare Posten: Du öffnest eine Wand und stellst fest, dass die Elektrik komplett erneuert werden muss. Oder im Keller zeigt sich Grundwasser, das eine aufwendige Abdichtung erfordert. Plane deshalb immer einen Puffer von 20 bis 30 Prozent auf die geschätzten Sanierungskosten ein.

Typische Kostenpositionen im Überblick:

  • Dach sanieren: 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter
  • Fassade dämmen: 100 bis 180 Euro pro Quadratmeter
  • Neue Heizung: 15.000 bis 40.000 Euro
  • Elektrik erneuern: 80 bis 120 Euro pro Quadratmeter
  • Sanitär komplett: 15.000 bis 25.000 Euro
  • Böden und Malerarbeiten: 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter
  • Fenster austauschen: 500 bis 1.000 Euro pro Fenster

Um die verschiedenen Finanzierungsoptionen für die Sanierung durchzurechnen, kannst du unseren Modernisierungskreditrechner nutzen. Dort siehst du, wie sich unterschiedliche Darlehenssummen und Laufzeiten auf deine monatliche Belastung auswirken. Wenn du energetisch sanierst, kommen außerdem attraktive Förderkredite in Frage, auf die wir später noch eingehen.

[fs-toc-h2]3. Wie Banken Kaufpreis und Sanierung gemeinsam finanzieren

Die meisten Banken bieten eine Gesamtfinanzierung an, bei der Kaufpreis und Sanierungskosten in einem Darlehen zusammengefasst werden. Der Vorteil: Du brauchst nur einen Kreditvertrag und zahlst nur eine monatliche Rate. Die Finanzierungssumme setzt sich zusammen aus dem Kaufpreis, den geplanten Sanierungskosten und den Kaufnebenkosten. Bei einem Kaufpreis von 180.000 Euro, Sanierungskosten von 120.000 Euro und Nebenkosten von 15.000 Euro ergibt das 315.000 Euro Finanzierungsbedarf.

Wichtig ist: Die Bank finanziert maximal 80 bis 90 Prozent des Wertes nach der Sanierung, nicht des aktuellen Kaufpreises. Das Haus ist jetzt zwar nur 180.000 Euro wert, wird nach der Sanierung aber 350.000 Euro wert sein. Die Bank rechnet also: 90 Prozent von 350.000 Euro = 315.000 Euro maximale Darlehenssumme. Du passt genau in diesen Rahmen. Würde das Haus nach Sanierung nur 300.000 Euro wert sein, bekämst du maximal 270.000 Euro Kredit und müsstest die Differenz aus Eigenkapital begleichen.

Die Auszahlung erfolgt meist in Tranchen. Zunächst zahlst du den Kaufpreis, dann werden die Sanierungskosten nach Baufortschritt freigegeben. Viele Banken arbeiten mit einem Baukonto: Du reichst Handwerkerrechnungen ein, die Bank prüft und überweist das Geld direkt an die Handwerker. Das schützt dich und die Bank vor unseriösen Firmen oder Mittelverwendung für andere Zwecke. Während der Bauphase zahlst du oft nur Bereitstellungszinsen auf den nicht abgerufenen Kreditanteil – das sind meist 0,15 bis 0,25 Prozent pro Monat.

Tipp: Vereinbare mit der Bank eine ausreichend lange bereitstellungszinsfreie Zeit – idealerweise sechs bis zwölf Monate. In dieser Phase kannst du den Kredit nach und nach abrufen, ohne dass Bereitstellungszinsen anfallen. Das ist wichtig, weil Sanierungen oft länger dauern als geplant und du sonst unnötige Kosten hast.

FINANZIERUNGSBEISPIEL: FAMILIE SCHMIDT KAUFT LEERSTEHENDES HAUS

Familie Schmidt findet ein leerstehendes Einfamilienhaus in Brandenburg. Kaufpreis: 165.000 Euro, Wohnfläche: 140 Quadratmeter, letzter Bewohner 2018. Ein Gutachten beziffert die nötige Sanierung auf 95.000 Euro.

Die Kostenaufstellung:

Kaufpreis: 165.000 Euro

Kaufnebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer, Makler): 14.000 Euro

Sanierung (Heizung, Dämmung, Bad, Elektrik, Böden): 95.000 Euro

Reserve für Unvorhergesehenes: 20.000 EuroGesamtbedarf: 294.000 Euro

Die Finanzierung:

Eigenkapital: 70.000 Euro

Darlehenssumme: 224.000 Euro

Zinssatz: 3,6 ProzentTilgung: 2,5 Prozent

Monatliche Rate: 1.139 Euro

Wert nach Sanierung laut Gutachten: 340.000 Euro

Beleihungsauslauf: 224.000 / 340.000 = 66 Prozent

Ergebnis: Bank sagt zu, Familie Schmidt spart durch niedrigen Kaufpreis etwa 45.000 Euro gegenüber einer fertigen Immobilie in vergleichbarer Lage.

[fs-toc-h2]4. Fördermittel nutzen und tausende Euro sparen

Bei der Sanierung eines leerstehenden Hauses solltest du unbedingt Fördermittel einplanen. Die KfW-Bank bietet verschiedene Programme für energetische Sanierung mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen. Besonders interessant ist das KfW-Programm 261 für die Sanierung zum Effizienzhaus. Je besser der erreichte Energiestandard, desto höher die Förderung: Bei Effizienzhaus 85 gibt es bis zu 150.000 Euro Kredit mit 5 Prozent Tilgungszuschuss, bei Effizienzhaus 55 sogar 15 Prozent Tilgungszuschuss.

Ein Beispiel: Du investierst 100.000 Euro in eine umfassende energetische Sanierung und erreichst den Standard Effizienzhaus 70. Die KfW gibt dir einen Kredit über 100.000 Euro zu günstigen 2,5 Prozent Zinsen (statt 3,6 Prozent am normalen Markt) und erlässt dir 10 Prozent als Tilgungszuschuss – das sind 10.000 Euro geschenkt. Über die Laufzeit sparst du zusätzlich noch mehrere tausend Euro durch die niedrigeren Zinsen. In unserem Ratgeber zum KfW-Kredit für Sanierung findest du alle Details zu Voraussetzungen, Antragstellung und Förderhöhen.

Neben der KfW fördern auch viele Bundesländer und Kommunen die Sanierung von Leerstand. Einige Gemeinden zahlen Zuschüsse von 5.000 bis 20.000 Euro, wenn du ein leerstehendes Haus kaufst und sanierst. In strukturschwachen Regionen gibt es teilweise sogar Angebote, wo die Kommune das Haus für einen Euro verkauft, wenn du dich zur Sanierung verpflichtest. Prüfe vor dem Kauf unbedingt die lokalen Förderprogramme – das Geld ist oft leichter zu bekommen als gedacht.

Tipp: Beauftrage einen Energieberater, bevor du mit der Sanierung beginnst. Dieser erstellt einen Sanierungsfahrplan und beantragt die KfW-Förderung für dich. Die Kosten von etwa 1.500 bis 2.500 Euro werden ebenfalls gefördert, und der Berater hilft dir, keine Fördermittel zu verschenken.

[fs-toc-h2]5. Herausforderungen und Risiken bei der Finanzierung

Die größte Herausforderung ist die realistische Kostenkalkulation. Viele unterschätzen die Sanierungskosten erheblich. Was im Internet als 50.000-Euro-Projekt dargestellt wird, kostet in der Realität oft das Doppelte. Handwerker sind ausgelastet und teuer, Materialpreise schwanken stark, und sobald du Wände öffnest, kommen weitere Probleme zum Vorschein. Plane deshalb immer 20 bis 30 Prozent Puffer ein und sei ehrlich zur Bank – wenn du zu optimistisch kalkulierst und mittendrin das Geld ausgeht, stehst du mit einer halbfertigen Baustelle da.

Ein weiteres Risiko ist die Wertermittlung durch die Bank. Wenn die Bank den Wert nach Sanierung niedriger einschätzt als dein Gutachter, bekommst du weniger Kredit als geplant. Beispiel: Du kalkulierst mit einem Wert von 340.000 Euro nach Sanierung und willst 280.000 Euro finanzieren. Die Bank schätzt aber nur 310.000 Euro – dann gibt sie maximal 248.000 Euro (80 Prozent). Plötzlich fehlen dir 32.000 Euro. Deshalb ist es klug, vorab mit mehreren Banken zu sprechen und verschiedene Bewertungen einzuholen.

Die zeitliche Koordination ist ebenfalls kritisch. Zwischen Kaufvertragssignierung und Sanierungsbeginn sollten nicht mehr als drei bis sechs Monate liegen, sonst verlangt die Bank oft eine neue Bewertung. Gleichzeitig musst du die Handwerker koordinieren, Materialien rechtzeitig bestellen und bei Problemen schnell reagieren. Viele unterschätzen auch die emotionale Belastung: Du zahlst Miete in der alten Wohnung, Kreditzinsen für das neue Haus und siehst monatelang nur Baustelle. In unserem umfassenden Ratgeber zur Baufinanzierung erfährst du mehr über die generellen Voraussetzungen und Fallstricke bei der Immobilienfinanzierung.

Häufige Stolperfallen:

  • Denkmalschutz nicht geprüft: Viele alte leerstehende Häuser stehen unter Denkmalschutz – das verteuert die Sanierung erheblich und schränkt deine Gestaltungsfreiheit ein
  • Altlasten im Boden oder Baumaterialien: Asbest, PCB oder Ölverunreinigungen können die Sanierung um 20.000 bis 50.000 Euro verteuern
  • Baugenehmigungen unterschätzt: Nicht jede gewünschte Änderung ist genehmigungsfähig, und Genehmigungsverfahren dauern oft länger als gedacht
  • Eigenleistung überschätzt: Was du in deiner Freizeit selbst machen willst, verzögert sich meistens – plane realistisch

[fs-toc-h2]6. Häufige Fragen zur Finanzierung leerstehendes Haus

Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein leerstehendes Haus?

Bei leerstehenden Häusern verlangen Banken meist mehr Eigenkapital als bei bezugsfertigen Immobilien, weil das Risiko höher eingeschätzt wird. Während bei normalen Käufen oft 10 bis 20 Prozent ausreichen, solltest du hier mit 20 bis 30 Prozent rechnen. Bei einer Gesamtfinanzierung von 300.000 Euro wären das 60.000 bis 90.000 Euro. Wichtig: Das Eigenkapital sollte die Kaufnebenkosten komplett abdecken und einen Teil des Kaufpreises oder der Sanierung. Je mehr Eigenkapital du mitbringst, desto günstiger werden deine Zinsen – der Unterschied zwischen 20 und 30 Prozent Eigenkapital kann 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte Zinsvorteil bedeuten. Bei 300.000 Euro Kreditsumme sparst du damit über 20 Jahre leicht 15.000 bis 25.000 Euro.

Kann ich die Sanierung auch nachträglich finanzieren, wenn ich das Haus schon gekauft habe?

Grundsätzlich ja, aber es wird komplizierter und teurer. Wenn du das Haus zunächst nur kaufst und später die Sanierung finanzieren willst, musst du zwei separate Kredite aufnehmen. Der erste Kredit läuft auf den Kaufpreis, der zweite als Modernisierungskredit auf die Sanierung. Das Problem: Modernisierungskredite haben oft höhere Zinsen als normale Baufinanzierungen, weil sie als zweite Grundschuld ins Grundbuch eingetragen werden und damit nachrangig bedient werden. Du zahlst dann vielleicht 3,5 Prozent für die Baufinanzierung, aber 4,5 bis 5 Prozent für den Modernisierungskredit. Deutlich günstiger ist die Gesamtfinanzierung von Anfang an. Deshalb solltest du vor dem Kauf die Sanierungskosten möglichst genau kalkulieren lassen.

Was passiert, wenn die Sanierung teurer wird als geplant?

Das ist leider ein häufiges Szenario, auf das du vorbereitet sein solltest. Wenn du mittendrin feststellst, dass die Kosten aus dem Ruder laufen, hast du mehrere Optionen: Erstens kannst du Eigenleistung erhöhen und mehr selbst machen – das spart Geld, kostet aber Zeit. Zweitens kannst du den Kredit aufstocken, wenn die Bank mitspielt und der Immobilienwert das hergibt. Drittens kannst du einen zusätzlichen Konsumentenkredit aufnehmen, der ist aber deutlich teurer. Viertens – und oft die klügste Lösung – verschiebst du nicht zwingend nötige Arbeiten auf später. Statt jetzt den Dachboden auszubauen, machst du das in zwei Jahren, wenn du mehr Geld gespart hast. Die wichtigste Regel: Sprich frühzeitig mit der Bank, nicht erst wenn das Geld komplett weg ist.

Bekomme ich auch einen Kredit, wenn das Haus in einer strukturschwachen Region liegt?

Das ist tatsächlich eine Herausforderung. Banken schauen nicht nur auf den aktuellen Wert, sondern auch auf die Wertentwicklung. In Regionen mit schrumpfender Bevölkerung und sinkenden Immobilienpreisen sind sie vorsichtiger. Trotzdem ist eine Finanzierung möglich, wenn die Zahlen stimmen: ausreichend Eigenkapital, solides Einkommen und eine realistische Sanierungsplanung. Manche regionale Banken sind flexibler als große überregionale Institute, weil sie den lokalen Markt besser kennen. Außerdem helfen Förderprogramme: Viele Bundesländer fördern gezielt die Sanierung von Leerstand in strukturschwachen Gebieten. Um einen realistischen Überblick zu den aktuellen Marktkonditionen zu bekommen, wirf einen Blick auf unsere Übersicht der aktuellen Bauzinsen.

Lohnt es sich, eine lange Zinsbindung zu wählen?

Bei leerstehenden Häusern mit umfassender Sanierung ist eine längere Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren oft sinnvoll. Der Grund: Du hast in den ersten Jahren schon genug finanzielle Belastung durch die Sanierung. Wenn nach zehn Jahren die Zinsbindung endet und die Zinsen deutlich gestiegen sind, kann die höhere Rate zur Belastung werden. Mit einer langen Zinsbindung sicherst du dir Planungssicherheit. Der Zinssatz liegt zwar etwas höher als bei kurzer Bindung – meist 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte –, aber das ist es wert für die langfristige Sicherheit. Du kannst nach zehn Jahren trotzdem kündigen, falls du umschulden willst. Falls deine Zinsbindung erst in ein paar Jahren ausläuft und du dir sorgen um steigende Zinsen machst, könnte ein Forward-Darlehen interessant sein – damit sicherst du dir schon heute die Konditionen für deine spätere Anschlussfinanzierung.

[fs-toc-h2]7. Fazit: Chancen nutzen, Risiken managen

Ein leerstehendes Haus zu kaufen und zu sanieren kann finanziell sehr attraktiv sein und dir dein Traumhaus zu moderaten Kosten ermöglichen. Die Kombination aus günstigem Kaufpreis und individueller Gestaltung macht den Reiz aus. Entscheidend für den Erfolg ist eine realistische Planung: Lass das Objekt vor dem Kauf von einem Gutachter prüfen, kalkuliere die Sanierungskosten großzügig mit mindestens 20 Prozent Puffer, und kläre die Finanzierung frühzeitig mit mehreren Banken.

Nutze alle verfügbaren Fördermittel, besonders die KfW-Programme für energetische Sanierung – damit sparst du zehntausende Euro. Und unterschätze nicht den zeitlichen und emotionalen Aufwand einer Sanierung. Mit guter Vorbereitung, ausreichend Eigenkapital und einem soliden Finanzierungskonzept wird dein Projekt aber zum Erfolg. Weitere Informationen zu allen Aspekten der Immobilienfinanzierung und hilfreiche Rechner findest du in unserem Bereich zur Baufinanzierung.

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Carsten Hater
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