Wohn-Riester nutzen: Staatliche Förderung für deine Baufinanzierung optimal sichern
Was ist Wohn-Riester und wie funktioniert es?
Wohn-Riester ist eine staatliche Förderung, die dir beim Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie oder bei der Entschuldung deines Eigenheims hilft. Du erhältst als rentenversicherungspflichtiger Arbeitnehmer bis zu 2.100 Euro jährlich an Zulagen und Steuervorteilen für deine Altersvorsorge. Diese geförderten Mittel kannst du direkt für den Immobilienkauf, Hausbau oder die Tilgung bestehender Immobiliendarlehen einsetzen. Mit bis zu 175 Euro Grundzulage und 300 Euro pro Kind jährlich plus Steuererleichterungen bietet die Eigenheimrente eine der attraktivsten Förderungen für Immobilieneigentümer in Deutschland.

[fs-toc-h2]1. Wohn-Riester: Wie funktioniert die Eigenheimrente genau?
Die Eigenheimrente, umgangssprachlich als Förderung bezeichnet, ermöglicht es dir, deine staatlich geförderte Altersvorsorge für wohnwirtschaftliche Zwecke zu nutzen. Anders als bei der klassischen Riester-Rente, wo das Geld bis zum Rentenalter gebunden bleibt, kannst du die Fördermittel bereits während der Ansparphase für den Immobilienerwerb verwenden. Das System funktioniert über ein sogenanntes Wohnförderkonto, auf dem alle verwendeten Förderbeträge dokumentiert werden.
Die staatliche Unterstützung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen erhältst du direkte Zulagen vom Staat: 175 Euro Grundzulage jährlich plus 300 Euro für jedes kindergeldberechtigte Kind. Zum anderen kannst du deine Beiträge als Sonderausgaben steuerlich absetzen und erhältst bei entsprechend hohem Einkommen eine Steuererstattung, die über die Zulagen hinausgeht.
Das Besondere an der Förderung ist die nachgelagerte Besteuerung. Während der Anspar- und Nutzungsphase zahlst du keine Steuern auf die Förderung. Mit unserem Riester-Rechner kannst du deine individuelle Förderung berechnen und verschiedene Szenarien durchspielen. Erst im Rentenalter wird das auf dem Wohnförderkonto dokumentierte Kapital besteuert - allerdings zu dem dann meist niedrigeren Steuersatz.
Wichtiger Hinweis: Die Förderung ist nur für selbstgenutzte Immobilien möglich. Vermietete Objekte sind grundsätzlich nicht förderfähig.
[fs-toc-h2]2. Wohn-Riester beantragen: Schritt-für-Schritt zur staatlichen Förderung
Die Beantragung der staatlichen Immobilienförderung erfolgt über einen zertifizierten Anbieter wie Banken, Bausparkassen oder Versicherungen. Du musst zunächst einen entsprechenden Vertrag abschließen, der die Voraussetzungen für die Förderung erfüllt. Dieser kann ein Riester-Bausparvertrag, ein Riester-Bankdarlehen oder ein Riester-Tilgungsdarlehen sein.
Der Antragsprozess beginnt mit der Auswahl des passenden Produkts. Riester-Bausparverträge eignen sich besonders für junge Sparer, die noch Zeit bis zum Immobilienerwerb haben. Riester-Bankdarlehen sind ideal, wenn du bereits eine Immobilie besitzt und diese entschulden möchtest. Bei beiden Varianten musst du mindestens vier Prozent deines Vorjahreseinkommens einzahlen, um die volle Förderung zu erhalten.
Nach Vertragsabschluss stellst du jährlich den Zulagenantrag bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Viele Anbieter übernehmen diese Antragstellung automatisch für dich, wenn du eine entsprechende Vollmacht erteilst. Unsere Checkliste für Riester-Verträge hilft dir bei der vollständigen Antragstellung. Die Zulagen werden dann direkt auf deinen Vertrag überwiesen und erhöhen dein verfügbares Kapital.
Praxis-Tipp: Stelle den Zulagenantrag immer rechtzeitig, da du nur zwei Jahre rückwirkend Anträge einreichen kannst. Versäumte Fristen führen zum Verlust der Förderung für das entsprechende Jahr.
1. Voraussetzungen prüfen
- Rentenversicherungspflicht als Arbeitnehmer oder Beamter
- Selbstnutzung der Immobilie geplant oder bereits vorhanden
- Ausreichendes Einkommen für 4%-Mindestbeitrag
- Förderfähige Verwendung (Kauf, Bau, Entschuldung)
2. Produkt auswählen
- Riester-Bausparvertrag für zukünftigen Immobilienerwerb
- Riester-Bankdarlehen für bestehende Immobilienkredite
- Kombinationsprodukte für flexible Nutzung
- Anbieter mit niedrigen Kosten bevorzugen
3. Förderung optimieren
- Mindestens 4% des Vorjahreseinkommens einzahlen
- Alle Zulagen ausschöpfen (Grund-, Kinder-, Berufseinsteigerbonus)
- Steuerliche Abzugsfähigkeit bei höheren Einkommen prüfen
- Ehepartner getrennt fördern lassen für doppelte Zulagen
4. Wohnförderkonto beachten
- Alle verwendeten Förderbeträge werden dokumentiert
- Nachgelagerte Besteuerung im Rentenalter
- Bei Verkauf vor Renteneintritt: Förderung in neuen Vertrag übertragen
- Alternative: Sofortige Besteuerung bei Auszahlung
[fs-toc-h2]3. Wohn-Riester Voraussetzungen: Wer kann die Eigenheimrente nutzen?
Die Berechtigung zur Nutzung der staatlichen Immobilienförderung ist klar definiert und richtet sich nach deinem Erwerbsstatus. Grundsätzlich sind alle rentenversicherungspflichtigen Personen förderberechtigt, also Arbeitnehmer, Auszubildende, Beamte, Soldaten und viele Selbstständige wie Handwerker oder Publizisten. Auch Bezieher von Arbeitslosengeld I, Krankengeld oder Elterngeld können die Förderung nutzen.
Für Ehepartner gibt es eine Besonderheit: Ist ein Partner unmittelbar berechtigt, kann auch der nicht rentenversicherungspflichtige Partner einen eigenen Vertrag abschließen und die volle Förderung erhalten. Voraussetzung ist eine gemeinsame Veranlagung zur Einkommensteuer und ein Mindestbeitrag von 60 Euro jährlich für den mittelbaren Berechtigten.
Die wichtigste Voraussetzung für die Nutzung der Fördermittel ist die Selbstnutzung der Immobilie. Du musst die geförderte Immobilie als Hauptwohnsitz nutzen und dürfen sie nicht vermieten. Diese Pflicht besteht grundsätzlich bis zum Lebensende. Ausnahmen gibt es nur bei berufsbedingten Umzügen ins Ausland für maximal fünf Jahre oder bei Umzug in ein Pflegeheim.
Die Mindestbeitragspflicht beträgt vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens des Vorjahres, mindestens aber 60 Euro jährlich. Bei einem Jahreseinkommen von 40.000 Euro musst du also mindestens 1.600 Euro einzahlen, um die volle Förderung zu erhalten. Zahlst du weniger, werden die Zulagen anteilig gekürzt.
Achtung: Bei Verletzung der Selbstnutzungspflicht ohne gerechtfertigten Grund musst du die gesamte erhaltene Förderung zurückzahlen - ein kostspieliger Fehler, der vermieden werden sollte.
[fs-toc-h2]4. Wohn-Riester Zinsen und Förderung: Wie hoch sind die Vorteile 2025?
Die staatliche Förderung bei der Eigenheimrente setzt sich aus direkten Zulagen und möglichen Steuervorteilen zusammen. Die Grundzulage beträgt 175 Euro pro Jahr für jeden Förderberechtigten. Zusätzlich erhältst du 300 Euro jährlich für jedes kindergeldberechtigte Kind. Für Kinder, die ab 2008 geboren wurden, gibt es sogar 300 Euro Kinderzulage. Ein Ehepaar mit zwei Kindern kann somit bis zu 1.150 Euro jährliche Zulagen erhalten.
Besonders attraktiv ist der Berufseinsteigerbonus für junge Sparer unter 25 Jahren. Schließt du vor deinem 25. Geburtstag einen förderfähigen Vertrag ab, erhältst du einmalig 200 Euro zusätzlich. Dieser Bonus lohnt sich besonders für Auszubildende und Berufsanfänger, die frühzeitig mit dem Vermögensaufbau für die eigenen vier Wände beginnen möchten.
Unser Förderoptimierung-Rechner zeigt dir, wie du die maximale staatliche Unterstützung erhältst. Zusätzlich zu den Zulagen kannst du deine Beiträge als Sonderausgaben bis zu 2.100 Euro pro Jahr steuerlich absetzen. Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Steuerersparnis höher ist als deine Zulagen und gewährt dir die günstigere Variante.
Rechenbeispiel maximale Förderung: Familie mit 2 Kindern (nach 2008 geboren):
- Grundzulage Ehepaar: 350 Euro
- Kinderzulagen: 600 Euro
- Gesamtzulagen: 950 Euro jährlich
- Bei 4% von 60.000 Euro Haushaltseinkommen: 2.400 Euro Beitrag
- Eigenanteil nach Zulagen: 1.450 Euro
- Effektive Förderquote: 39,6%
Insider-Tipp: Nutze auch als Geringverdiener die Förderung. Selbst bei niedrigen Einkommen erhältst du die vollen Zulagen bei einem Mindestbeitrag von nur 60 Euro jährlich - eine unschlagbare Rendite.
[fs-toc-h2]5. Warum lohnt sich die Eigenheimrente besonders für Familien?
Die staatliche Immobilienförderung ist besonders für Familien mit Kindern attraktiv, da sich die Förderung mit jedem Kind deutlich erhöht. Während Singles maximal 375 Euro Zulagen pro Jahr erhalten können, bekommt eine Familie mit drei Kindern bereits 1.075 Euro jährliche Förderung vom Staat. Diese Progression macht die Eigenheimrente zu einem der lukrativsten Förderprogramme für Familien.
Besonders vorteilhaft ist auch die lange Nutzungsdauer der Förderung. Anders als zeitlich begrenzte Programme wie das ehemalige Baukindergeld kannst du die Eigenheimrente theoretisch unbegrenzt nutzen, solange du die Voraussetzungen erfüllst. Eine Familie kann über 20-30 Jahre kontinuierlich Förderungen sammeln und dabei einen beträchtlichen Kapitalstock für die Immobilienfinanzierung aufbauen.
Die Flexibilität der Verwendung kommt Familien ebenfalls zugute. Du kannst die geförderten Mittel für den Ersterwerb einer Immobilie verwenden, später für Modernisierungen einsetzen oder zur Tilgung bestehender Darlehen nutzen. Diese Flexibilität ermöglicht es, die Förderung an die sich ändernden Bedürfnisse einer wachsenden Familie anzupassen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Kombinierbarkeit mit anderen Förderungen. Die Eigenheimrente lässt sich problemlos mit KfW-Krediten, regionalen Förderprogrammen oder Baukindergeld kombinieren und verstärkt so die Gesamtförderung erheblich. Familien können durch geschickte Kombination verschiedener Programme ihre Eigenkapitalquote deutlich erhöhen.
Spar-Tipp: Beginne bereits in der Familienplanung mit einem Riester-Bausparvertrag. Die Förderung läuft auch während Elternzeit weiter und jedes weitere Kind erhöht deine jährliche Förderung dauerhaft.
[fs-toc-h2]6. Wann kannst du deine Wohn-Riester-Mittel für die Immobilie verwenden?
Die Verwendung deiner geförderten Mittel für wohnwirtschaftliche Zwecke ist flexibler möglich, als viele denken. Grundsätzlich kannst du die angesammelten Mittel ab Vertragsbeginn für den Erwerb oder Bau einer selbstgenutzten Immobilie einsetzen. Es gibt keine Mindestansparzeit oder Sperrfrist wie bei anderen Förderprogrammen.
Für den Immobilienerwerb stehen dir verschiedene Verwendungsmöglichkeiten offen. Du kannst das geförderte Kapital als Eigenkapital für den Kaufpreis einsetzen, für die Tilgung eines Immobiliendarlehens verwenden oder auch für größere Modernisierungen und energetische Sanierungen nutzen. Wichtig ist, dass die Maßnahmen der selbstgenutzten Immobilie zugutekommen.
Eine besondere Möglichkeit bietet die Entschuldung bestehender Immobiliendarlehen. Hast du bereits eine Immobilie finanziert, kannst du deine Riester-Beiträge direkt zur Tilgung des Darlehens verwenden. Unser Entschuldungsrechner zeigt dir, wie sich die zusätzliche Tilgung auf deine Kreditlaufzeit auswirkt. Diese Variante ist besonders effektiv, da du Zinsen sparst und gleichzeitig die staatliche Förderung optimal nutzt.
Bei größeren Modernisierungen ab 6.000 Euro oder 20 Prozent der ursprünglich geförderten Summe kannst du ebenfalls auf deine angesammelten Mittel zugreifen. Das können energetische Sanierungen, der Einbau einer neuen Heizung oder der altersgerechte Umbau sein. Diese Flexibilität macht die Förderung auch für Bestandsimmobilien interessant.
Wichtig: Bei jeder Verwendung wird das entsprechende Kapital auf dem Wohnförderkonto dokumentiert und ist später im Rentenalter zu versteuern. Plane diese nachgelagerte Besteuerung bei deiner Altersvorsorge mit ein.
[fs-toc-h2]7. Wie funktioniert das Wohnförderkonto und die nachgelagerte Besteuerung?
Das Wohnförderkonto ist das Herzstück der Eigenheimrente und dokumentiert alle geförderten Beträge, die du für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet hast. Jeder Euro, den du aus deinem Riester-Vertrag für deine Immobilie einsetzt, wird auf diesem virtuellen Konto erfasst und um zwei Prozent jährlich erhöht. Diese Verzinsung soll die Inflation ausgleichen und den realen Wert der verwendeten Förderung bis zum Renteneintritt erhalten.
Die Besteuerung erfolgt erst ab dem 67. Lebensjahr oder bei vorzeitiger Inanspruchnahme der Rente. Du kannst dann wählen zwischen einer Einmalbesteuerung mit 30 Prozent Rabatt oder einer Verteilung der Besteuerung auf 17-25 Jahre. Bei der Einmalbesteuerung zahlst du 70 Prozent des Wohnförderkontos als außerordentliche Einkünfte versteuert, bei der Ratenzahlung wird das Konto gleichmäßig auf die Jahre verteilt.
Die nachgelagerte Besteuerung ist oft günstiger als befürchtet, da dein Steuersatz im Rentenalter meist niedriger liegt als während der Erwerbsphase. Zudem profitierst du von den Grundfreibeträgen und anderen Steuervorteilen für Rentner. Unsere Steuerberatung für Immobilienbesitzer hilft dir bei der optimalen Gestaltung. Viele Riester-Sparer zahlen im Alter aufgrund geringerer Gesamteinkünfte deutlich weniger Steuern als während ihrer Berufstätigkeit.
Ein wichtiger Punkt ist die Übertragungsmöglichkeit bei Immobilienverkauf. Verkaufst du deine Immobilie vor Renteneintritt, musst du das Wohnförderkonto nicht sofort versteuern. Stattdessen kannst du die Summe in einen neuen Riester-Vertrag einzahlen oder innerhalb von fünf Jahren in eine neue selbstgenutzte Immobilie investieren.
Praxis-Tipp: Führe ein eigenes Protokoll über deine Wohnförderkonto-Entwicklung. So behältst du den Überblick und kannst frühzeitig die optimale Besteuerungsstrategie für das Rentenalter planen.
Familie mit 2 Kindern, 30 Jahre Laufzeit:
Mit Wohn-Riester-Entschuldung:
- Darlehenssumme: 300.000 Euro bei 3,8% Zinssatz
- Jährliche Riester-Tilgung: 2.400 Euro (inkl. 950€ Förderung)
- Eigenanteil Familie: 1.450 Euro jährlich
- Tilgungsdauer: 23 Jahre (7 Jahre früher)
- Zinsersparnis: ca. 85.000 Euro
- Nachgelagerte Steuer ab 67: ca. 18.000 Euro (geschätzt)
- Netto-Vorteil: ca. 67.000 Euro
Ohne Riester-Förderung:
- Darlehenssumme: 300.000 Euro bei 3,8% Zinssatz
- Normale Tilgung: 2% jährlich
- Tilgungsdauer: 30 Jahre
- Gesamtzinsen: ca. 140.000 Euro
- Keine zusätzliche Steuerbelastung im Alter
- Gesamtkosten: 440.000 Euro
Fazit des Kostenvergleichs:
- Wohn-Riester spart ca. 67.000 Euro über die Laufzeit
- 7 Jahre frühere Schuldenfreiheit
- Höhere Liquidität ab Jahr 23
- Steuerbelastung im Alter meist moderat
[fs-toc-h2]8. FAQ: Die 5 häufigsten Fragen zur Wohn-Riester-Förderung
Wie hoch ist die maximale Förderung bei der Eigenheimrente 2025?
Die maximale jährliche Förderung setzt sich aus 175 Euro Grundzulage plus 300 Euro pro kindergeldberechtigtem Kind zusammen. Eine Familie mit zwei Kindern erhält somit bis zu 950 Euro Zulagen jährlich. Zusätzlich sind Beiträge bis 2.100 Euro als Sonderausgaben steuerlich absetzbar. Bei höheren Einkommen kann die Steuerersparnis die Zulagen übersteigen.
Kann ich die Wohn-Riester-Förderung auch für Modernisierungen verwenden?
Ja, du kannst deine angesammelten Riester-Mittel für größere Modernisierungen ab 6.000 Euro oder 20 Prozent der ursprünglich geförderten Summe verwenden. Dazu gehören energetische Sanierungen, neue Heizungsanlagen oder altersgerechte Umbauten. Die Immobilie muss dabei weiterhin selbst genutzt werden.
Was passiert mit meiner Wohn-Riester-Förderung bei einem Umzug?
Bei einem Umzug innerhalb Deutschlands kannst du deine neue Immobilie fördern, sofern du sie selbst nutzt. Bei einem Verkauf der alten Immobilie musst du das Wohnförderkonto nicht sofort versteuern. Du hast fünf Jahre Zeit, um die Summe in eine neue Immobilie zu investieren oder in einen neuen Riester-Vertrag einzuzahlen.
Wie wird die Wohn-Riester-Förderung im Alter besteuert?
Ab dem 67. Lebensjahr wird das Wohnförderkonto besteuert. Du kannst zwischen einer Einmalbesteuerung (70% des Kontostands mit 30% Rabatt) oder einer Verteilung auf 17-25 Jahre wählen. Da dein Steuersatz im Alter meist niedriger ist, fällt die Besteuerung oft moderater aus als befürchtet.
Lohnt sich Wohn-Riester auch für Singles ohne Kinder?
Auch Singles profitieren von der Wohn-Riester-Förderung, allerdings weniger stark als Familien. Du erhältst 175 Euro Grundzulage jährlich plus eventuelle Steuervorteile bei höheren Einkommen. Besonders lohnend ist der Berufseinsteigerbonus von 200 Euro für unter 25-Jährige. Bei niedrigen Einkommen reicht ein Mindestbeitrag von 60 Euro für die volle Zulage.
[fs-toc-h2]Fazit: Eigenheimrente als Säule der Immobilienfinanzierung nutzen
Die staatliche Immobilienförderung bietet dir als rentenversicherungspflichtige Person eine der attraktivsten Möglichkeiten, beim Immobilienerwerb oder der Entschuldung staatliche Unterstützung zu erhalten. Mit bis zu 950 Euro jährlich für Familien und flexiblen Verwendungsmöglichkeiten ist sie besonders für langfristige Immobilienpläne geeignet. Die nachgelagerte Besteuerung fällt meist moderater aus als erwartet. Mit unserem Eigenheimförderung-Rechner findest du die optimale Kombination aller verfügbaren Fördermöglichkeiten.
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