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Photovoltaik-Finanzierung: Solardach mit der Baufinanzierung kombinieren

Wie du PV-Anlage und Immobilienfinanzierung intelligent verknüpfst und dabei bares Geld sparst

von Carsten Hater

Gründer von bestebaufinanzierung.com
|
19.1.2026

Die Energiekosten steigen unaufhörlich, und immer mehr Hausbesitzer setzen auf Photovoltaik als langfristige Lösung. Doch während eine PV-Anlage langfristig Geld spart, entstehen zunächst hohe Anschaffungskosten zwischen 15.000 und 40.000 Euro. Die gute Nachricht: Du musst nicht warten, bis du das nötige Kapital angespart hast. Eine intelligente Kombination aus Photovoltaik-Finanzierung und Baufinanzierung kann dir den Weg zur eigenen Solaranlage ebnen und dabei sogar Kosten sparen. Ob beim Neubau, Kauf einer Bestandsimmobilie oder nachträglicher Installation - mit der richtigen Finanzierungsstrategie wird die Solaranlage vom Kostenfaktor zum rentablen Investment.

Photovoltaik-Finanzierung
Inhaltsverzeichnis
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[fs-toc-h2]1. Warum Photovoltaik und Baufinanzierung perfekt zusammenpassen

Die Kombination von Photovoltaik und Immobilienfinanzierung ergibt aus mehreren Gründen Sinn. Eine PV-Anlage ist fest mit der Immobilie verbunden und steigert deren Wert nachhaltig. Banken erkennen das an und behandeln Solaranlagen oft wie einen Bestandteil der Immobilie - mit entsprechend günstigen Finanzierungskonditionen.

Der größte Vorteil liegt in den Zinskonditionen. Während ein separater Solarkredit oft 4-8 Prozent kostet, kannst du die PV-Anlage über deine Baufinanzierung zu den deutlich günstigeren Immobilienzinsen von aktuell 3-4 Prozent mitfinanzieren. Bei einer 25.000 Euro PV-Anlage sparst du so über 20 Jahre leicht 5.000-10.000 Euro an Zinskosten.

Auch die Abwicklung wird einfacher. Statt zwei separate Finanzierungen zu managen, hast du alles aus einer Hand. Das reduziert den Aufwand und gibt dir eine bessere Übersicht über deine gesamten Finanzierungskosten.

Vorteile der kombinierten Finanzierung:

  • Günstigere Zinsen durch Immobilienfinanzierung statt Konsumentenkredit
  • Vereinfachte Abwicklung - alles aus einer Hand
  • Längere Laufzeiten möglich, dadurch niedrigere monatliche Belastung
  • PV-Anlage steigert Immobilienwert und verbessert Beleihungsgrundlage
  • Steuerliche Vorteile durch gewerbliche Nutzung der Solaranlage

Die steuerlichen Aspekte sind ebenfalls interessant. Wenn du deine PV-Anlage gewerblich betreibst und Strom einspeist, kannst du die Finanzierungskosten als Betriebsausgaben absetzen. Das reduziert deine Steuerlast und verbessert die Gesamtrendite deiner Solarinvestition erheblich.

Wichtiger Hinweis: Lass dich vor der Entscheidung für eine gewerbliche Nutzung steuerlich beraten. Die Regeln haben sich 2023 geändert, und für kleinere Anlagen ist die Gewerbeanmeldung oft nicht mehr nötig.

Mit unserem Modernisierungsrechner kannst du bereits vorab verschiedene Finanzierungsszenarien für deine PV-Anlage durchrechnen.

[fs-toc-h2]2. Was kostet eine Photovoltaik-Anlage wirklich?

Die Kosten einer PV-Anlage hängen von mehreren Faktoren ab, aber die Preise sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Für ein typisches Einfamilienhaus musst du mit 15.000-30.000 Euro rechnen - inklusive Installation, aber ohne Speicher.

Eine 10 Kilowatt-Anlage, die für die meisten Familienhäuser ausreichend ist, kostet heute etwa 18.000-25.000 Euro. Dazu kommen optional 8.000-15.000 Euro für einen Batteriespeicher, der die Eigennutzungsquote deutlich erhöht. Die genauen Kosten hängen von der Dachgröße, den verwendeten Modulen und der Komplexität der Installation ab.

Vergiss nicht die Nebenkosten: Gerüst, Elektroanschluss, Anmeldung beim Netzbetreiber und eventuelle Dachsanierung vor der Installation können weitere 2.000-5.000 Euro kosten. Bei älteren Dächern ist manchmal eine vorherige Sanierung nötig, die die Gesamtkosten erheblich erhöhen kann.

Typische Kostenaufstellung für PV-Anlage mit 10 Kilowatt Peak:

Module und Wechselrichter kosten zwischen 12.000 und 16.000 Euro. Die Installation und Montage schlägt mit weiteren 3.000 bis 5.000 Euro zu Buche. Für die elektrischen Anschlüsse musst du 1.500 bis 2.500 Euro einplanen. Gerüst und Nebenkosten verursachen 1.000 bis 2.000 Euro zusätzliche Kosten. Optional kostet ein Batteriespeicher 8.000 bis 15.000 Euro extra. Insgesamt bewegst du dich bei 17.500 bis 40.500 Euro je nach Ausstattung.

Die gute Nachricht: Die Anlage amortisiert sich meist innerhalb von 8-12 Jahren durch eingesparte Stromkosten und Einspeisevergütung. Bei steigenden Strompreisen verkürzt sich diese Zeit sogar noch.

Regionale Unterschiede gibt es auch: In sonnenreichen Gebieten Süddeutschlands ist die Rendite höher als im Norden, aber auch dort rechnet sich eine PV-Anlage bei den aktuellen Strompreisen.

Der Immobilienwert steigt durch eine moderne PV-Anlage übrigens um etwa 50-80 Prozent der Anschaffungskosten. Das solltest du bei der Gesamtkalkulation berücksichtigen.

PV-Anlagen Amortisation

Beispiel 10 kWp-Anlage, 20.000 Euro Kosten:

  • Jährlicher Stromertrag: 10.000 kWh
  • Eigenverbrauch 30%: 3.000 kWh × 32 Cent = 960 Euro gespart
  • Einspeisung 70%: 7.000 kWh × 8,2 Cent = 574 Euro Vergütung
  • Jährliche Ersparnis: 1.534 Euro

Amortisation nach: ca. 13 Jahren

[fs-toc-h2]3. Kann ich PV-Anlagen über die Baufinanzierung mitfinanzieren?

Ja, das ist möglich und oft sogar die beste Lösung! Viele Banken erkennen Photovoltaik-Anlagen als wertsteigende Maßnahme an und finanzieren sie gerne über die Baufinanzierung mit. Du musst nur wissen, wie du es richtig angehst.

Bei Neubauten ist es am einfachsten. Die PV-Anlage wird einfach in die Gesamtkostenplanung einbezogen und über die normale Baufinanzierung mitfinanziert. Die Bank sieht das als Teil des Hauses und bewertet es entsprechend positiv. In vielen Bundesländern ist Photovoltaik bei Neubauten sogar Pflicht, was die Finanzierung zusätzlich erleichtert.

Auch bei Bestandsimmobilien funktioniert es oft gut. Wenn du eine Immobilie kaufst und gleichzeitig modernisierst, kann die PV-Anlage als Modernisierungsmaßnahme in die Finanzierung einbezogen werden. Viele Banken erhöhen sogar gerne den Beleihungswert, wenn energetische Verbesserungen geplant sind.

Bei nachträglicher Installation wird es etwas komplexer, aber keineswegs unmöglich. Du hast mehrere Optionen: Aufstockung der bestehenden Baufinanzierung, separaten Modernisierungskredit zu Baufinanzierungskonditionen oder eine komplette Umschuldung mit höherer Kreditsumme.

Finanzierungswege für PV-Anlagen:

  • Neubau: PV-Anlage direkt in Baufinanzierung einbeziehen
  • Immobilienkauf: Als Modernisierungsmaßnahme mitfinanzieren
  • Nachträglicher Einbau: Aufstockung oder Modernisierungskredit
  • Umschuldung: Gesamte Finanzierung neu strukturieren

Die Banken schauen dabei vor allem auf die Wirtschaftlichkeit. Wenn du plausibel darlegen kannst, dass die PV-Anlage langfristig Kosten spart und den Immobilienwert steigert, sind die meisten Institute kooperativ.

Tipp: Bereite für das Bankgespräch eine Wirtschaftlichkeitsrechnung vor, die zeigt, wie sich die PV-Anlage über 20 Jahre rechnet. Das überzeugt auch skeptische Banker.

[fs-toc-h2]4. Welche staatlichen Förderungen gibt es für Photovoltaik?

Die Förderlandschaft für Photovoltaik hat sich stark verändert, aber es gibt immer noch attraktive Unterstützung. Die wichtigste ist die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, die dir 20 Jahre lang feste Vergütung für eingespeisten Strom garantiert.

Aktuell bekommst du für Anlagen bis 10 kWp etwa 8,2 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Das klingt wenig, aber zusammen mit der Ersparnis durch Eigenverbrauch von 30 Cent und mehr pro Kilowattstunde ergibt sich eine attraktive Gesamtrendite. Die Vergütung ist gesetzlich garantiert und inflationsgeschützt.

Zusätzlich gibt es verschiedene regionale und kommunale Förderprogramme. Manche Bundesländer zahlen Zuschüsse für PV-Anlagen oder Batteriespeicher, und auch viele Gemeinden unterstützen den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Förderungen variieren stark nach Region und ändern sich häufig.

Besonders interessant sind KfW-Programme für energetische Sanierungen. Wenn du deine PV-Anlage im Rahmen einer umfassenden energetischen Modernisierung installierst, kannst du von günstigen KfW-Krediten oder sogar Zuschüssen profitieren.

Aktuelle Fördermöglichkeiten:

Die EEG-Einspeisevergütung bringt dir 8,2 Cent pro Kilowattstunde für 20 Jahre garantiert. Regionale Programme bieten Bundesländer-Zuschüsse besonders für Speicher. Kommunale Förderung kommt von Städten und Gemeinden mit eigenen Programmen. KfW-Förderung greift bei energetischen Gesamtmaßnahmen. Steuervorteile entstehen durch die Mehrwertsteuer-Befreiung seit 2023.

Seit 2023 ist die Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen komplett weggefallen. Das spart bei einer 20.000 Euro Anlage direkt 3.800 Euro! Auch die steuerliche Behandlung wurde vereinfacht - kleinere Anlagen gelten automatisch nicht mehr als Gewerbe.

Wichtiger Hinweis: Informiere dich vor der Bestellung über aktuelle Förderprogramme in deiner Region. Manche Zuschüsse müssen vor der Auftragsvergabe beantragt werden und sind oft schnell ausgeschöpft.

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten findest du in unserem Ratgeber zu Solaranlagen und Wärmepumpen.

[fs-toc-h2]5. Lohnt sich ein Batteriespeicher zur PV-Anlage?

Ein Batteriespeicher kann die Wirtschaftlichkeit deiner PV-Anlage deutlich verbessern, kostet aber zusätzlich 8.000-15.000 Euro. Die Entscheidung hängt von deinem Stromverbrauchsverhalten und den örtlichen Gegebenheiten ab.

Ohne Speicher kannst du typischerweise 25-35 Prozent deines Solarstroms selbst nutzen. Der Rest wird ins Netz eingespeist und mit etwa 8 Cent vergütet. Mit einem Speicher steigt die Eigenverbrauchsquote auf 50-70 Prozent. Da du für jede selbst genutzte Kilowattstunde 30 Cent und mehr Stromkosten sparst, verbessert sich die Gesamtrendite erheblich.

Die Rechnung wird besonders interessant, wenn du tagsüber wenig zuhause bist. Dann produziert die PV-Anlage Strom, während du kaum welchen verbrauchst. Der Speicher nimmt den Überschuss auf und gibt ihn abends wieder ab, wenn du ihn brauchst.

Auch für Elektroautos ist ein Speicher sinnvoll. Er kann das Auto auch nachts mit selbst produziertem Strom laden und macht dich noch unabhängiger von steigenden Strompreisen.

Ein Batteriespeicher lohnt sich besonders bei hohem Stromverbrauch am Abend und am Wochenende, wenn du tagsüber meist nicht zuhause bist, bei vorhandenem oder geplantem Elektroauto, beim Wunsch nach maximaler Unabhängigkeit und bei Strompreisen über 30 Cent pro Kilowattstunde.

Die Speicher-Technologie entwickelt sich schnell weiter. Heutige Lithium-Batterien halten 15-20 Jahre und haben Garantien von 10 Jahren und mehr. Die Preise sind in den letzten Jahren deutlich gefallen und werden voraussichtlich weiter sinken.

Tipp: Du musst den Speicher nicht sofort kaufen. Viele PV-Anlagen sind "speicher-ready" und können später problemlos nachgerüstet werden, wenn die Preise weiter fallen oder sich dein Verbrauchsverhalten ändert.

Bei der Finanzierung wird der Speicher einfach mit in die Gesamtkosten einbezogen. Da er die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessert, sehen Banken das meist positiv.

Batteriespeicher Wirtschaftlichkeit

Beispiel 10 kWh Speicher, 12.000 Euro:

  • Zusätzlicher Eigenverbrauch: 2.500 kWh/Jahr
  • Ersparnis: 2.500 × 32 Cent = 800 Euro/Jahr

Amortisation: 15 Jahre (bei steigenden Strompreisen: 10-12 Jahre)

[fs-toc-h2]6. Modernisierungskredit vs. Baufinanzierung für PV-Anlagen

Wenn eine Integration in die Baufinanzierung nicht möglich ist, ist ein Modernisierungskredit die nächstbeste Option. Diese speziellen Kredite für Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen bieten deutlich bessere Konditionen als normale Ratenkredite.

Modernisierungskredite haben meist Zinssätze von 3-6 Prozent und sind damit günstiger als klassische Ratenkredite, aber teurer als Baufinanzierungen. Dafür sind sie flexibler: keine Grundschuldeintragung, schnellere Abwicklung und oft auch ohne bestehende Immobilienfinanzierung verfügbar.

Viele Banken bieten spezielle "Solarkredite" oder "Ökokredite" an, die im Prinzip Modernisierungskredite mit besonders günstigen Konditionen für nachhaltige Investitionen sind. Die KfW hatte früher ein eigenes Programm für erneuerbare Energien, das aber ausgelaufen ist.

Die Laufzeiten von Modernisierungskrediten sind meist kürzer als bei Baufinanzierungen - typisch sind 5-15 Jahre statt 20-30 Jahre. Das bedeutet höhere monatliche Raten, aber auch schnellere Entschuldung.

Modernisierungskredit vs. Baufinanzierung im Vergleich:

Bei den Zinssätzen liegen Modernisierungskredite zwischen 3-6 Prozent, während Baufinanzierungen 3-4 Prozent kosten. Die Laufzeit beträgt bei Modernisierungskrediten 5-15 Jahre, bei Baufinanzierungen 20-30 Jahre. Die Abwicklung ist bei Modernisierungskrediten schnell und unkompliziert, bei Baufinanzierungen aufwendiger. Als Sicherheiten benötigen Modernisierungskredite meist keine Grundschuld, bei Baufinanzierungen ist sie erforderlich. Die Flexibilität ist bei Modernisierungskrediten hoch, bei Baufinanzierungen eingeschränkt.

Für nachträgliche PV-Installationen ist ein Modernisierungskredit oft die praktischste Lösung. Du musst nicht deine gesamte Baufinanzierung umstellen und bekommst trotzdem vernünftige Konditionen.

Wichtiger Hinweis: Achte darauf, dass der Kredit als "Modernisierungskredit" oder "zweckgebundenes Darlehen" ausgewiesen ist. Das bringt meist bessere Zinsen als ein freier Ratenkredit.

Unser Modernisierungskredit-Ratgeber zeigt dir alle Details zu dieser Finanzierungsform.

[fs-toc-h2]7. Steuerliche Aspekte der PV-Finanzierung clever nutzen

Die steuerlichen Regelungen für Photovoltaik haben sich 2023 stark vereinfacht, bieten aber immer noch interessante Gestaltungsmöglichkeiten. Verstehen und nutzen dieser Möglichkeiten kann deine Gesamtrendite erheblich verbessern.

Seit 2023 sind PV-Anlagen bis 30 kWp bei Einfamilienhäusern und 15 kWp je Wohneinheit bei Mehrfamilienhäusern von der Mehrwertsteuer befreit. Das spart direkt 19 Prozent der Anschaffungskosten! Auch die Einkommensteuer auf Erträge aus PV-Anlagen bis 30 kWp entfällt komplett - sowohl für Eigenverbrauch als auch für Einspeisung.

Wenn du dich trotzdem für eine gewerbliche Nutzung entscheidest, kannst du die Finanzierungskosten als Betriebsausgaben absetzen. Das reduziert dein zu versteuerndes Einkommen und kann bei hohen Grenzsteuersätzen attraktiv sein. Auch die Abschreibung der PV-Anlage über 20 Jahre ist möglich.

Bei der Finanzierung über die Baufinanzierung sind die steuerlichen Aspekte etwas komplexer. Die Zinsen für den PV-Anteil können nur abgesetzt werden, wenn du die Anlage gewerblich betreibst. Bei privater Nutzung sind sie steuerlich nicht relevant.

Steuerliche Gestaltungsoptionen:

Die Kleinanlagenregelung befreit Anlagen bis 30 kWp von Steuern auf Erträge. Bei gewerblichem Betrieb kannst du Finanzierungskosten als Betriebsausgaben absetzen. Eine Abschreibung über 20 Jahre linear ist möglich. Der Vorsteuerabzug bei gewerblicher Nutzung bringt 19 Prozent der Kosten zurück. Mit dem Investitionsabzugsbetrag kannst du bis zu 40 Prozent der Kosten vorab absetzen.

Die Entscheidung zwischen privater und gewerblicher Nutzung solltest du gut durchdenken. Bei kleineren Anlagen ist die vereinfachte Regelung meist vorteilhafter. Bei größeren Anlagen oder hohen Grenzsteuersätzen kann die gewerbliche Nutzung interessant sein.

Tipp: Lass dich vor der Entscheidung von einem Steuerberater beraten, der sich mit PV-Anlagen auskennt. Die optimale Lösung hängt von deiner individuellen Steuersituation ab.

[fs-toc-h2]8. Häufige Finanzierungsfehler bei PV-Anlagen vermeiden

Bei der PV-Finanzierung werden oft Fehler gemacht, die richtig teuer werden können. Mit dem Wissen um die häufigsten Fallen kannst du diese vermeiden und deine Solarinvestition optimieren.

Der größte Fehler ist die Fixierung nur auf den Anschaffungspreis. Eine billige Anlage kann langfristig teurer sein, wenn sie weniger Ertrag bringt oder schneller kaputt geht. Achte auf Qualität bei Modulen und Wechselrichtern - sie entscheiden über die Langzeiterträge.

Auch die Finanzierungslaufzeit wird oft falsch gewählt. Zu kurze Laufzeiten führen zu hohen monatlichen Raten, die das Budget belasten. Zu lange Laufzeiten können teurer sein, wenn die Zinsen über den Erträgen liegen. Die optimale Laufzeit liegt meist zwischen 10 und 15 Jahren.

Ein weiterer Fehler ist die Vernachlässigung der Dachsanierung. Wenn dein Dach in 5-10 Jahren erneuert werden muss, solltest du das vor der PV-Installation machen. Sonst musst du die Anlage teuer ab- und wieder aufbauen lassen.

Typische und teure Fehler bei PV-Finanzierung:

Zu starke Fokussierung auf den Anschaffungspreis statt der Gesamtrendite führt oft zu schlechten Entscheidungen. Eine falsch gewählte Laufzeit bei der Finanzierung verursacht unnötige Kosten. Den Dachzustand vor der Installation nicht zu prüfen kann teuer werden. Die Eigenverbrauchsquote zu optimistisch zu schätzen führt zu Enttäuschungen. Förderungen nicht zu beantragen oder zu spät zu beantragen kostet bares Geld. Versicherungsschutz zu vergessen oder unzureichend abzusichern ist ein Risiko.

Unterschätze auch nicht den Eigenverbrauch. Viele Hausbesitzer schätzen ihn zu hoch ein und sind dann enttäuscht von den tatsächlichen Erträgen. Rechne realistisch mit 25-35 Prozent ohne Speicher und 50-60 Prozent mit Speicher.

Wichtiger Hinweis: Hol dir mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern ein und lass sie unabhängig bewerten. Unseriöse Anbieter nutzen die Unwissenheit von Kunden gnadenlos aus.

Vergiss nicht den Versicherungsschutz. PV-Anlagen sollten gegen Sturm, Hagel und andere Schäden versichert sein. Viele Wohngebäudeversicherungen decken das ab, aber nicht alle.

[fs-toc-h2]9. FAQ - Häufige Fragen zur Photovoltaik-Finanzierung

Kann ich eine PV-Anlage komplett über die Baufinanzierung finanzieren?

Ja, das ist möglich, besonders bei Neubauten oder umfassenden Modernisierungen. Die PV-Anlage wird dann als Teil der Immobilie betrachtet und zu Baufinanzierungskonditionen mitfinanziert.

Lohnt sich Photovoltaik auch bei wenig Eigenverbrauch?

Ja, auch bei geringem Eigenverbrauch kann sich eine PV-Anlage rechnen. Die Einspeisevergütung ist zwar niedrig, aber 20 Jahre garantiert. Bei steigenden Strompreisen wird auch der Eigenverbrauch wertvoller.

Wie lange dauert die Genehmigung einer PV-Finanzierung?

Das hängt vom Finanzierungsweg ab. Ein Modernisierungskredit ist oft binnen weniger Tage genehmigt. Bei Integration in die Baufinanzierung kann es 2-4 Wochen dauern.

Kann ich eine bestehende PV-Anlage refinanzieren?

Ja, das ist möglich. Besonders bei gesunkenen Zinsen kann eine Umschuldung sinnvoll sein. Allerdings fallen oft Vorfälligkeitsentschädigungen an, die in die Rechnung einbezogen werden müssen.

Was passiert, wenn die PV-Anlage weniger Ertrag bringt als geplant?

Das ist ein Risiko, das du einkalkulieren solltest. Qualitätsanlagen mit guten Garantien minimieren dieses Risiko. Auch Versicherungen gegen Ertragsausfälle sind verfügbar.

[fs-toc-h2]10. Fazit: Photovoltaik intelligent finanzieren und profitieren

Photovoltaik-Anlagen sind heute eine rentable Investition, die sich mit der richtigen Finanzierung noch attraktiver gestalten lässt. Die Kombination mit der Baufinanzierung bietet die besten Konditionen, aber auch Modernisierungskredite können eine gute Alternative sein.

Wichtig ist eine durchdachte Planung, die sowohl die technischen als auch die finanziellen Aspekte berücksichtigt. Mit den aktuellen Förderungen, gesunkenen Anlagenpreisen und steigenden Stromkosten rechnet sich Photovoltaik in den meisten Fällen deutlich.

Die steuerlichen Vereinfachungen von 2023 haben Solaranlagen noch attraktiver gemacht. Nutze diese Chance und investiere in deine eigene Energieversorgung. Mit der richtigen Finanzierungsstrategie wird aus der Solaranlage nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch eine solide Geldanlage.

Lass dich von den Finanzierungsexperten von bestebaufinanzierung.com beraten, welcher Weg für deine Situation optimal ist. Mit professioneller Unterstützung wird deine Photovoltaik-Investition zu einem vollen Erfolg.

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Carsten Hater
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